Freitag, 21. Oktober 2011

Disk2VHD and HyperV? Made my Day (or Night)

Nachdem SCVMM mehrere male einfach nicht wollte, habe ich jetzt einfach mal Sysinternals Disk2VHD getestet. Erstaunlicherweise läuft das viel besser.

Aber!
Nicht "Prepare for use in Virtual PC" ankreuzen, denn sonst wird die HAL in eine für HyperV inkompatible HAL getauscht.
Man kann dies aber in der boot.ini wieder rückgängig machen.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

HTC Touch PRO - T9 Korrektur versehentlich aktiviert

FN+SPACE inder SMS drücken, dann ABC wählen

Checklist Offline P2V mit System Center Virtual Machine Manager SCVMM / Hyperv

  • SCVMM-Host: Korrekte DNS-Einträge (nicht den einzigen vorhandenen DNS virtualisieren), alle DNS funktionstüchtig und erreichbar?
  • Zu konvertierender Server: Überflüssige Daten löschen => Zeitersparnis
  • Zu konvertierender Server: Umgebungsvariable SHOW_NON_PRESENT_DEVICES=1 setzen Damit kann man später im Gerätemanager die nicht mehr aktiven Devices sehen
  • Zu konvertierender Server: Plattenaufteilung / Platz / Einstellungen dokumentieren
  • Zu konvertierender Server: Betriebssystem? Gg. Servicepack updaten.
    • Windows Server 2008, x64-basierend
    • Windows Server 2008, x86-basierend
    • Windows Server 2003 SP2, x64-basierend
    • Windows Server 2003 SP2, x86-basierend
    • Windows 2000 Server SP4
  • Zu konvertierender Server: Reboot, Ereignisanzeige OK?
  • Zu konvertierender Server: Kritische Dienste und DC (z.B. SMTP / EXCHANGE) disablen
    Den DC wird man nur starten können, wenn man mit dem Netzwerk verbunden ist. Will man sicher gehen, dass ein möglicherweisse fehlerhafte VM nicht Mails empfängt, die man später dann nirgendwo mehr hat, dann muss man diese disablen.
  • Zu konvertierender Server: Reboot, Ereignisanzeige OK?
  • SCVMM-Host: Reboot (nicht zwingend)
  • P2V Assistenst starten: Bei DC, Exchange Netzwerkkarte gleich verbinden
    VM wird sonst womöglich gar nicht vernünftig starten
  • Eingentliches P2V...
  • Physikalischen Server vom Netz nehmen
  • VM booten
  • Ausgiebig testen
  • Gg. kritische Dienste nach erfolgreichem Test wieder starten

SCVMM Offline P2V bricht nach 60% ab mit Fehler (2912)

Fehler (2912)
Interner Fehler beim Kontaktieren eines Agents auf dem Server "Servername"
(Unknown error (0x80200010))

Empfohlene Aktion
Stellen Sie sicher, dass der Agent installiert ist und ausgeführt wird. Stellen Sie sicher, dass der WS-Verwaltungsdienst installiert ist und ausgeführt wird und starten Sie dann den Agenten neu.

Besonders ärgerlich: Bei 60% hat der Prozess gerade alle Disks konvertiert und somit die meiste Zeit verbracht.

Zwei Ursachen sind denkbar:

  • Zertifikatsprobleme
  • DNS-Probleme


Zertifikatsprobleme

Einen Blog-Eintrag auf Englisch findet sich hier: http://blogs.technet.com/b/jonjor/archive/2010/09/07/p2v-and-other-jobs-fail-with-error-2912-0x8007xxxx.aspx

Eine kurze Übersetzung auf Deutsch, da ich über einiges gestolpert

  1. Die Hosts oder Clusterknoten aus der Konsole löschen - siehe Beschreibung unter http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc956121.aspx(http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc956121.aspx
  2. mmc öffnen und Zertifikate Snapin hinzufügen (Computerkonto -> Lokaler Computer)account' and 'local computer'
  3. Jetzt in allen Zweigen nach Zertifikaten suchen, deren Anzeigename 'SCVMM_CERTIFICATE_KEY_CONTAINER'  lautet. Alle Zertifikate mit dem Hostnamen des SCVMM löschen.
  4. Den Host oder Clusterknoten wieder in die Konsole aufnehmen - nicht erschrecken - es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis die VMs erscheinen. Ein Klick auf Aktualsisieren in der VM-Ansicht beschleunigt die Sache ein wenig
DNS-Probleme

Bei einer eher notfallmässigen P2V-Konvertierung wegen sterbendem Server war leider nur eine DNS-Server-Adresse eingetragen und zwar von dem Server, den ich konvertieren musste. Damit habe ich ihm eventuell den "Boden unter den Füssen" weggezogen. Seither gewöhne ich mir an, DNS auf dem SCVMM Host zu überprüfen bzw. zu testen.

UPDATE

Sinnvollerweise auch die folgenden Artikel checken

NTOS-Kernel Error nach P2V oder die gute alte boot.ini

Viel findet sich zu HAL-Problemen nach einem P2V, z.B.
http://justanothersysadmin.wordpress.com/2008/01/20/reliable-free-p2v-solution/

"Make the VM generic by copying the generic hal.dll and ntoskrnl.exe files from either your Windows setup disk or from the %windir%\system32\servicepackfiles directory. If you are using the service pack files, you can simply copy the files into the VM’s %windir%\system32 folder. If you are using the Windows setup disk, you will need to run the following commands on the server (assuming that your CD drive on the machine is D:\): expand d:\i386\hal.dl_ %windir%\system32\\hal.dll and expand d:\i386\\ntoskrnl.ex_ %windir%\system32\ntoskrnl.exe."

Auf den richtigen Trichter brachte mich ein uralter Eintrag aus NT-Zeiten: Schuld ist die boot.ini.

Das dachte ich mir schon, da P2V aus jeder Partition eine eigene Disk machte und damit natürlich nichts mehr in der Reihenfolge stimmte. Ich änderte die boot.ini ab nach einer Anleitung, die entweder falsch war, oder die ich aufgrund vorgerückter Stunde falsch interpretiert hatte. Abhilfe schaffte dann der Befehl

bootcfg

aus der Recoveryconsole von Windows Server 2003. Mittels

bootcfg /add

kann man nach Windows-Installationen scannen und diese in die boot.ini eintragen lassen.

Dienstag, 18. Oktober 2011

DCPROMO Dem Verzeichnisdienst fehlen erhebliche Konfigurationsinformationen beim Herunterstufen der Domäne

Englische Fehlermeldung:
AD DS Operation Failed – directory service is missing mandatory configuration

Näheres fand sich im Ereignisprotokoll.
Event ID 2091 – FSMO Role Broken

Der betroffene Server war tatäschlich der Meinung, dass sich die Infrastruktur-Rolle noch auf einem nicht mehr vorhandenen DC befand.

Hier half nur das Editieren mittels adsiet. Beschrieben ist das hier:

Quelle: http://blog.mpecsinc.ca/2011/03/ad-ds-operation-failed-directory.html

Eventuell hilft in diesem Zusammenhang auch die Anleitung zum Active Directory Metadata Cleanup: http://support.microsoft.com/kb/216498/de

Outlook 2003: Zuwenig Arbeitsspeicher

Neben den bekannten Problemen sollte eventuell auch die Datei

C:\Programme\Gemeinsame Dateien\System\MSMAPI\1031\MAPISVC.INF
umbenannt werden. Dadurch werden Outlook-Einstellungen zurückgesetzt.

Dies hilft auch bei dem Fehler:

Beim Suchen eines für die Vervollständigung des Vorgangs notwendigen Elements ist ein Fehler aufgetreten. Das Element wurde eventuell gelöscht.

Beim Anlegen eines neuen Kontos.

Dank an:
http://www.mailhilfe.de/frage_Outlook-2003--Exchange%252BEinrichtung-nicht-mehr-m%25F6glich_27387.html

Montag, 17. Oktober 2011

Memory Leak in the Lsass.exe Process

Memory Leak Occurs in the Lsass.exe Process on a Windows Server 2003-Based Domain Controller
http://support.microsoft.com/kb/829993/en-us

The Mystery of Lsass.exe Memory Consumption, (When all components get involved)
http://blogs.msdn.com/b/ntdebugging/archive/2011/04/27/the-mystery-of-lsass-exe-memory-consumption-when-all-components-get-involved.aspx

Prozess UpdateUI.Exe erzeugt hohe IO Last

Schuld ist wohl eine veraltete Version des McAfee Agents. Diesen am besten deinstallieren.

Siehe: https://community.mcafee.com/thread/4003

Datenausführungsverhinderung / DEP

Die DEP kann über die boot.ini gesteuert werden.

/EXECUTE
DEP für das gesamte System deaktiviert

/NOEXECUTE
DEP für das gesamte System aktiviert, einzelne Anwendung können deaktiviert werden
/NOEXECUTE =OptIn
DEP überwacht nur Systemdateien und Anwendungen, die in der OptIn Liste stehen

/NOEXECUTE =OptOut
DEP überwacht Systemdateien mit Ausnahme von Anwendungen, die in der OptOut Liste stehen

/NOEXECUTE =AlwaysOn
DEP ist systemweit für alle ausführbaren Dateien aktiviert. Ausnahmeliste ist wirkungslos

/NOEXECUTE =AlwaysOff
DEP ist systemweit abgeschaltet ist.

Dank an:
http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=19405