Dienstag, 26. Juli 2011

Exchange 2007 rücksichern / Restore Exchange 2007 / Recovery Storage Group

Die Rücksicherung von Exchange 2007 läuft anders ab wie unter Exchange 2003.

Die Optionen hierzu finden sich in der Exchange-Verwaltungskonsole unter
  • Toolbox
  • Wiederherstellungstoos
  • Datenbankwiederherstellungs-Verwaltung
Falls der Assistent Aktualisierungen anbietet, empfiehlt es sich, diese herunterzuladen.

Der Datenbankpfad für den Exchange Mailbox-Storage ist i. d. R. unter

%ProgramFiles%\Microsoft\Exchange Server\Mailbox

Als erstes wählt man "Einen Task auswählen" und dann "Datenbankwiederherstellungs-Verwaltung"




Danach verlangt der Assistent nach einer Bezeichnung des Vorgangs, dem Namen des Exchange-Servers und des DCs (die wie im Fall des Screenshots gleich lauten können). Auch die weiteren Tasks verlangen nach einer Bezeichnung, dieser Abschnitt ist im folgenden dann aber ausgelassen.
 


Als nächstes wählt man "Eine Speichergruppe für die Wiederherstellung erstellen". Das ist die Recovery Storage Group, wie man sie vielleicht aus Exchange Serer 2003 kennt.


Dann wähl man die Speichergruppe aus, für die man Elemente wiederherzustellen hat.

Ist man hier unsicher, kontrolliert man die Einstellung in der Exchange-Verwaltungskonsole unter Serverkonfiguration - Postfach - Mitte unten. I. d. R. enthält die First Storage Group die Daten der User.


Im nächsten Dialog gibt der Assistent als Namen für die Speichergruppe der Wiederherstellt "Speichergruppe für die Wiederherstellung" an. Dies muss unbedingt geändert werden, da keine Umlaute im Namen akzeptiert werden. Kurz und bündig kann man zum Beispiel "RSM" verwenden.



Nach Bestätigung von "Die Speichergruppe jetzt erstellen", wird der Vorgang abgeschlossen.

Jetzt wird im Mailboxpfad ein entsprechender Unterordner mit Datum und Uhrzeit angelegt. Bei meinem Testlauf hier war das z.B.:

C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\Mailbox\First Storage Group\RSG20110726215057

Aktion fand 2011-07-26 um 21:50 statt.

Nun müssen die Datenbankdateien, die die wiederherzustellenden Mailsbox-Inhalte enthalten, aus einer Sicherung in den Ordner kopiert werden.

Als nächstes wird im Assistent die Option "Datenbanken in der Speichergruppe für die Wiederherstellung bereitstellen..." gewählt



In der nächsten Maske ist die entsprechende Datenbank zu wählen und "Die ausgewählte Datenbank bereitstellen"



Im nächsten Schritt wählt man "Postfachinhalte zusammenführen oder kopieren"




In der nächsten Maske bestätigt man noch einmal die Datenbank. Dann geht es weiter mit "Zusammenfassungsinformationen erfassen"




Eventuell können in der folgenden Maske die "erweiterten Informationen" interessamt sein. Hier mann man z.B. angeben, dass die restaurierten Daten in einen Uterordner eines bestimmten Userse kopiert werden. Interessant ist auch die Filterung nach Datum.

Danach wählt man "Aufgaben vor dem Zusammenführen ausführen".


Danach wählt man den User aus, dessen Postfach man restoren will und bestätigt mit "Zusammenführungsaktion ausführen".


Nach erledigtem Restore sollte man die Datenbank zur Wiederherstellung wieder löschen und deren Inhalt leeren.
  • Einen Task auswählen
  • Datenbankwiederherstellungsverwaltung
  • Die Speichergruppe für die Wiederherstellung entfernen




Skripts zum Mounten und Dismounten von VHD-Dateien

Die folgenden Skripts sind unter Umständen sinnvoll beim Desaster Recovery im Umgang mit VHD-Dateien:

VHDMOUNT.VBS
Dim WMI
Dim VHD
Dim filename

filename = "<Name zur VHD-Datei>"
Set WMI = GetObject("winmgmts:\\.\root\virtualization")
Set VHD= WMI.ExecQuery("SELECT * FROM Msvm_ImageManagementService").ItemIndex(0)
VHD.Mount(filename)

VHDUNMOUNT.VBS
Dim WMI
Dim VHD
Dim filename

filename = "<Name zur VHD-Datei>"
Set WMI = GetObject("winmgmts:\\.\root\virtualization")
Set VHD= WMI.ExecQuery("SELECT * FROM Msvm_ImageManagementService").ItemIndex(0)
VHD.Unmount(filename)

Temperaturfühler TFA Dostmann einrichten

Zur Überwachung der Temperatur im Serverraum suchte ich eine preisgünstige Lösung. Diese fand ich im Temperaturfühler von TFA Dostmann.



Leider ist das beiligende Programm recht rudimentär. Es braucht daher ein bisschen Tuning.

Zuerst wird der Temperaturfühler eingesteckt und die Software normal installiert (alle Optionen Standard)

Dienst erstellen unter Windows Server 2003

Hierzu werden die Programme instsrv.exe und srvany.exe aus dem Windows Ressource Kit benötigt. Eine genaue Anleitung hierzu findet sich unter http://www.tacktech.com/display.cfm?ttid=197  

Zuerst wird mit

instsrv.exe "Temperaturkontrolle" c:\reskit\srvany.exe

ein Diensteintrag erstellt.

Mittels Regedit wird dann unter

HKLM\SYSTEM\CCS\Services\Temperaturkontrolle\Parameters

angelegt sowie der Unterschlüssel Application mit dem Pfad zur Applikation (C:\Program Files (x86)\TFA Dostmann\TFA USBTemp Control.exe)

Dienst erstellen unter Windows Server 2008

Mit dem in Windows Server 2008 enthaltenen Dienstprogramm sc.exe, kommt man hier nicht weiter, da sich nicht jede EXE (und auch nicht die TFA USBTEMP Control.exe) zur Umwandlung in einen Dienst eignet.

Als Alternative bietet sich das Programm RunAsSvc von http://www.pirmasoft.com/runassvc.php an, was auch unter Windows Server 2008 R2 funktioniert (zumindest bei mir).

Nach dem Download kann man das Programm nach C:\WINDOWS\SYSTEM32 enpacken.

Nach Starten des Programmes erscheint eine einfach Dialogmaske, die man mit den notwendigen Werten ausfüllt:




Mit OK kann man den Dienst erstellen.


Alarme einrichten

Alarme lassen sich unter
  • Ansicht
  • Geräteeinstellungen
Ich nutze die Alarmierung per E-Mail. Hierzu definiere ich einen Eintrag mit Schalttemperatur 26 Grad überschritten. Zum Mailversand wird der Kommandozeilenmailer BLAT verwendet.

set MailServer=<mailserver>
set Empfaenger=<
empfaenger@domain>
Set Absender=<
absender@domain>
set Betreff="Serverraum  > 26 Grad!!! "
set Nachricht="WARNUNG: Warnung - mehr als 26 Grad im Serverraum"
blat.exe -body %Nachricht% -subject %Betreff% -f %Absender% -server %MailServer% -to %Empfaenger%


Statt der mitgelieferten BLAT-Version nutze ich die aktuelle unter http://www.blat.net/.

Ein Unterschreiten der Temperatur lösst ein ähnliches Skript aus:

set MailServer=<mailserver>
set Empfaenger=<
empfaenger@domain>
Set Absender=<
absender@domain>
set Betreff="Info: Serverraum < 26 Grad - alles ok"
set Nachricht="Weniger als 26 Grad im Serverraum "
blat.exe -body %Nachricht% -subject %Betreff% -f %Absender% -server %MailServer% -to %Empfaenger%


Mit einem entsprechenden E-Mail to SMS Dienst kann auch eine SMS ausgelöst werden.

Whitepaper zum Trobuleshooting von langsamer An- und/oder Abmeldung - nicht nur für Citrix

http://www.thomaskoetzing.de/index.php?option=com_content&task=view&id=124&Itemid=199

Montag, 25. Juli 2011

RSS Feeder für die eigene Homepage

Einen leicht zu bedienenden RSS-Generator für die eigene Homepage gibt es unter:
http://www.rss-import.com/rss2html.php

POP3 Connector POPcon von Servolutions

Für einen möglichen Live-Einsatzzweck habe ich mir das Produkt mal genauer angeschaut. Gegebüber dem POP3 Connector des Windows Small Business Server 2008 bietet er einige Vorteile. Hier einige Beispiele, die mir besonders wichtig schienen:

  • Man kann kürzere Abholintervalle definieren (bis zu 1 Minute). Es wird dabei sichergestellt, dass sich er Connector "nicht selber überholt" (falls sehr viele Adressen abgeholt werden, die nicht in einer Minute abgearbeitet werden können
  • Man kann die Mails beim Provider belassen und somit eine weichen Übergang realisieren. Beim infrage kommenden Kunden schaffe ich es nie alle gleichzeitig zu informieren. Mit entsprechend eingestelltem Popcon können die "Uninformierten" ihre Mails weiterhin beim Provider abholgen.
  • Man kann eingehende Mails automatisch archivieren lassen. Diese werden als EML-Datei abgelegt. Will man diese erneut zustellen, kann man diese einfach in den Ordner C:\Programme (x86)\POPcon kopieren und von POPcon erneut zustellen lassen.
Die Konfiguration ging recht einfach von statten. Im Empfangsconnector muss man anonyme Benutzer zulassen, damit der POPcon seine Mails ablegen kann. Zur Sicherheit sollte man nur den lokalen Server per IP berechtigen (Reiter Netzwerk).

http://www.servolutions.de/