Freitag, 29. April 2011

Android Tablet Mobii

Habe mir das Android Tablet mobiiII von Point Of View gekauft (http://www.pointofview-online.com/). Es ist ein absoluter Billig-Vertreter seiner Klasse, von daher waren die Erwartungen nicht allzu hoch. Es ist derzeit für unter CHF 200.- zu haben.

Technische Daten:
10" Touchscreen, 1024x600 Pixels, Android 2.1, 1 Ghz ARM 11 CPU, 4 GB SD-Micro, Cardreader, Touchpanel Single touch, 2400mAh Akku, 1.3MP Webcam, WLAN 802.11 b/g, Mini USB 2.0, RJ-45 LAN Adapter
http://www.pointofview-online.com/showroom.php?shop_mode=product_detail&product_id=192

Die Bedienung ist für einen Windows-Maus-Schubser wie mich zunächst einigermassen intuitiv und so klappen die ersten "Gehversuche" ohne Recherche im Internet oder im Manual. Das Manual bietet zumindest in der deutschen Übersetzung eher Anlass zu Erheiterung als zur ernsthaften Erleuchtung. Z.B.: "WI-FI-Einstellungen: Stellen Sie und stellen Sie die Nachricht des Zugangspunktes zum Schnurlos ein." Alles klar?

Zunächst scheint der Zugang zum App Center nicht zu funktionieren (Zertifikatsfehler), aber einige Apps lassen sich ja auch direkt aus dem Internet herunterladen. Blöd ist, dass das Tablet meine 8 GB Micro SD Card nicht erkannt hat, somit meldet das TAB schnell: Zu wenig Festplattenspeicher.

Mittels der App "App2SD" kann man Apps auch auf der SD-Karte installieren, leider funktioniert das erst offiziell ab Android 2.2. Es gibt zwar diverse Anleitungen im Internet, wie man das auch unter 2.1 zum Laufen bekommt, ich entschliesse mich aber erst einmal den Standard-Weg zu gehen.

Eine gute Quelle für Apps ist: http://www.softonic.de/s/freeware:handys/os-android

Eine weitere: http://www.chip.de/artikel/Android-Download-Die-50-besten-Gratis-Tools-fuer-Google-Handys_41927463.html

Ich habe kurz getestet:

Wegen der Speicherplatzproblematik entschliesse ich mich jetzt aber das Tablet noch einmal zurückzusetzen (Einstellungen -> Datenschutz -> Auf Werkszustand zurück) und siehe da, das App Center funktioniert jetzt

Jetzt kommt erstmal noch drauf:
  • Fast Reboot (kein Reboot, löscht nur unnötige Anwendungen)
  • Leo
  • Note Everything
  • Simple Notes
  • Stern
  • TaskManager
  • wetter.info
  • ES Datei Explorer
Ausserdem:

Bedienung

Auf den ersten Blick nicht sofort erkennbar ist der Aufruf der App-Menüs. Hierzu muss man rechts oben auf die Taste klicken, die so ähnlich wie eine Windows XP Menüleiste aussieht.

Hat man auf die Startseite Apps hinzugefügt und will diese wieder löschen, so muss man diese länger antippen, dann verwandelt sich rechts ein Icon in einen Papierkorb und man kann das App dann darauf ziehen.

Updates

 hthttp://downloads.pointofview-online.com/Drivers/10%20inch%20Tablet%20PC%20Firmware%20TABLET-10-2%20V1127%20upgrade/

Mittwoch, 27. April 2011

ASR - Automatic System Recovery - bei HP Proliant Server

HP Proliant Server kommen in der Regel mit einem aktivierten ASR daher.

Was ist ASR?
"ASR is an HP-provided capability enabling system reboots if the hardware determines that the operating system has become unresponsive. This can reduce downtime to business-facing applications."
( http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=1010842 )

ASR ausschalten oder einschalten?
Hierüber existiert ein wahrer Glaubenskrieg.

Saturnous schreibt hierüber in einem Foren-Beitrag ( http://vmware-forum.de/viewtopic.php?t=20267 ) interessantes:

"[...] Das Ding ist ein Teufelchen was munter rückwärts zählt und bei 0 den Reset Knopf drückt - ob es zu schnell runtergezählt hat - oder die Situation sich selbst repariert hätte weis man nie so recht. Der Treiber kann genauso sich weghängen ohne das der Hypervisor aufhört zu funktionieren.

Wie die Römer sagen 'panta rei' - alles fliest - und so schwankt auch die Rate in der ein ASR ein 'false positive' ist über verschiedene HP Agenten, ESX Kernel und ILO2 FW Versionen.

Wenn man jetzt überlegt was ein ASR abfangen soll dann kommt man leicht zu einer Entscheidung :

- einfrierende Systeme
- PSODs (vgl. BSOD bei Windows unter VMware - Der Blogautor)

Also lässt man ASR aus - bis man wirklich mit einer PR Nummer bis zum nächsten Patchrelease in der Luft hängt und ständig mit PSODs rechnen muss oder bis seine HW 'gereift' ist und man lieber sich gegen einen vergessenen Hänger absichert - man weis das man mit der jetzigen Build zufrieden sein kann und das Firmware mässig nichts mehr zu erwarten ist.

Auf Windows Systemen mit NOCH mehr Parteien die ständig Treiber nachliefern macht der ASR mehr Sinn - ABER Windows hat seit 2003 sein eigenes ASR Feature und würde jeden BSOD vernünftig abfangen, also ASR beim ersten Bluescreen ausschalten und nach beheben desjenigen wieder an um ggf einen Freeze abfangen zu können.

Übrigends bei installierten Agenten auf ESX kann man den ASR live deaktivieren per 'hplog -a DISABLE' und mit 'hplog -a STATUS' prüfen."


Letzten Endes muss also jeder selber entscheiden, ob er es einsetzen will oder nicht. Man kann die ASR-Einstellungen auch im BIOS ändern, hier z.B. der Screenshot eines ProLiant DL360 G3:

Fällt den Phising-Betrügern jetzt nichts besseres mehr ein?

Ich bin schon fast irgendwie enttäuscht über das heutige Phising-Mail. Kommt angeblich von UBS, allerdings nur auf den ersten Blick. Absender nutzt eine AOL-Adresse (sowenig Geld hat UBS ja eigentlich auch nicht) und der Empfänger bin noch nicht einmal ich?

Ob das viel einbringt?

Text:

Dear Valued Member, We noticed invalid attempts into your account online from an unknown IP adress....

Robocopy und Blanks in Ordnernamen

Das Tool "ROBOCOPY" eignet sich toll, um z.B. ganze Ordnerstrukturen auf externe Datenträger zu spiegeln. Bei erneuten Durchgängen werden nur immer die neue Dateien kopiert. Immer wieder stolpere ich und andere über Probleme, wenn die zu kopierenden Ordner Leerzeichen enthalten.

Hier ein funktionierendes Beispiel:

set source="C:\Program Files (x86)\CAMSTUDIO" 
set dest="E:\BACKUP\Program Files (x86)\CAMSTUDIO" 
robocopy %source% %dest% /E /W:1 /R:1 /PURGE /SEC


Durch die Verwendung von Variablen wird das ganze übersichlicher. 
Das Zielverzeichnis muss nicht existieren.
Wichtig: Am Ende von Quell und Zielordner darf kein Backslash stehen, sonst schlägt der ROBOCOPY -Befehl schief.

Wie überwacht man das ganze nun einigermassen geschickt? Man könnte ROBOCOPY ein Log-File schreiben lassen und dieses dann auswerten. Aber wer macht das schon?

Eine einfache, wenn auch primitive Kontrolle bietet der DU-Befehl, der aus der Linux-/Unix-Welt bekannt ist. Ich verwende die Variante von Sysinternals: http://technet.microsoft.com/de-de/sysinternals/bb896651

So abgeändert würde das Sript so aussehen:

set log="c:\windows\bat\BACKUPLOG.BDS"
del %log%

REM DIESEN TEIL FÜR JEDEN ZU SICHERNDEN ORDNER WIEDERHOLEN
REM ******************************************************
set source="N:\FERIEN\USA" 
set dest="W:\FERIEN\USA" 
robocopy %source% %dest% /E /W:1 /R:1 /PURGE /SEC
echo BACKUP von %source% auf %dest% >> %log%
echo -------------------------------------------------------------->> %log%
echo * Quelle: %source% >> %log%
du -q %source% >> %log%
echo * Ziel: %dest% >> %log%
du -q %dest% >> %log%
REM ******************************************************
REM STOP WIEDERHOLUNG


ncftpput -u <FTPUSER> -p <FTPPASSWORT> <FTPSERVER>.  . %log%

Die Log-Datei sieht dann z.B. so aus:

BACKUP von "N:\FERIEN\USA"   auf "W:\FERIEN\USA"  
--------------------------------------------------------------
* Quelle: "N:\FERIEN\USA"  
Files:        53
Directories:  6
Size:         61'867'484 bytes
Size on disk: 61'867'484 bytes

* Ziel: "W:\FERIEN\USA"  
Files:        53
Directories:  6
Size:         61'867'484 bytes
Size on disk: 61'867'484 bytes


Das ganze könnte man jetzt z.B. parsen und gg. einen Alarm ausgeben. Will man mehrere Ordner sichern, wiederholt man einfach den entsprechend markierten Absatz. Will man mehrere Generationen sichern, macht man einfach mehrere Skripte, die man z.B. jede 1., 2. ... Woche aufruft.

Will man nun als Admin sich die Logdatei auch noch zusenden lassen, so kann man dies mit ncftpput ( http://www.ncftp.com/download/ ) machen.

Die Syntax hierfür ist
ncftpput -u <FTPUSER> -p <FTPPASSWORT> <FTPSERVER>. <HOCHZULADENDE DATEI>

Als <HOCHZULADENDE DATEI> sind auch Wildcards erlaubt.

Dienstag, 26. April 2011

Von ihm kann man echt was lernen...

... http://chentiangemalc.wordpress.com

Sysinternals, Debugging ...

Drucker über das Logon-Skript verbinden

Drucker lassen sich relativ einfach über das Logon-Skript verbinden:

rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /q /in /n  \\server\druckerfreigabe

Das /q scheint hierbei wichtig zu sein, da ansonsten unschöne Fehlermeldung angezeigt werden

/y richtet das ganze als Standarddrucker ein.

Quellen: